Nuit Blanche en couleur, 2017, LED Scheinwerfer, Lichtmischpult

Während der „Nuit Blanche“ in Paris veränderte Levent Kunt die Atmosphäre und Wahrnehmung des Goethe Instituts, indem er sich auf die Farbenlehre des Namensgeber des Instituts, Johann Wolfgang Goethe, bezog.

Im Hinterhof des Instituts befinden sich vor den Fenstern rundumlaufende Balkone, die mit farbigen Scheiben am Geländer und Richtung Hof abschließen. Aus diesen Scheiben wählte Kunt diejenigen aus, deren Farbe exakt dem Farbkreis der Lehre Goethes entsprechen. Er nutzte sie als Farbfolien und leuchtete sie in der Chronologie des Farbkreises abwechselnd an. In ihrer Addition bezogen sich die Farben auf den Titel der Veranstaltung: Würde man das farbige Licht von Rot, Grün und Blau oder deren Abstufungen übereinander legen, entstünde „Blanche“, Weiß.