"The Red Shows", 2011

Das Projekt "The Red Shoes" ist eine fünfteilige Installation. Ausgangspunkt meiner Arbeit war das Märchen "Die roten Schuhe" von Hanns Christian Andersen. Wie einen Film zeigen, ohne ihn zu drehen? Wie funktioniert Ballett ohne Tanz? Für meinen Film habe ich den Ablauf der Geschichte und die zugehörige Regie geschrieben. Für die Performance wurde eine Bühne mit den Objekten, die in der Geschichte vorkommen, gebaut. Diese Bühne wird wiederum als ein großes Foto (200 x 147 cm) in der Installation gezeigt. Ein professioneller Musiker komponierte, orientiert an dem Regieablauf, die Filmmusik und integrierte dabei die Klänge einer Klarinetten-Spielerin. Dieser Soundtrack ist durch Kopfhörer aus einer Musikbox anzuhören. Mit der Darstellerin entstand ein Ausschnitt der Geschichte, diese gedrehte Szene wurde wiederum in nicht-narrative Standbilder zerlegt und wird schließlich innerhalb der Ausstellung mit einem Diaprojektor als Loop gezeigt. Ein Film Plakat (120 x 90 cm) im Stile der 30er-40er vereint schließlich die Namen aller Beteiligten. Man befindet sich als Besucher interaktiv in der Installation und muss sich die Geschichte mit den gegebenen Fragmenten selbst zusammenstellen.

(english)

The project “The Red Shoes” consists of a fragmental installation in five pieces. It is based upon Hans Christian Andersen’s fairy tale “The Red Shoes”. How to show a film that hasn’t been shot? Does a ballet function without dancing? For this film I wrote a script as well as I have been a director. I built a film set stage for a performance and took a photograph of it; this photograph is part of the installation and shows the objects being important for the film (200 x 147 cm). A professional musician wrote film music including the sound of a clarinet. The viewer of the installation listens to it by a headset. Comparable to typical 30/40ths film posters I created one poster showing all the names of the people being part of the film. A part of the tale has been shot with an actress and I divided those images into stills that are shown on a diascope as a loop.
The fragments of this interactive installation take the viewer inside of the work and so the audience has to rethink and retell the tale.

a Film by Levent Kunt

music/piano: Thorsten Knoll
clarinet: Merve Kazokoglu
actress: Jana Verhalikova
foto: Cem Yuecetas


 

Foto: Cem Yuecetas
: Foto: Cem Yuecetas