Tortenschachtel, 2014, Ø 800cm x 300cm

Auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen befindet sich seit Jahren eine nicht benutzte Architektur. Es ist die ehemalige Einkaufsmall, die von den Einheimischen den Namen Tortenschachtel bekommen hat. Auf diesem Platz wird für das Kunstprojekt freistehend ein weißer Bauzaun in Höhe von 3 Metern und mit einem Durchmesser von 8 Metern installiert, er soll und darf von den Ludwigshafenern drei Monate lang bespielt werden. Die geschlossene Form der örtlich gegebenen Architektur wird auf die Form der Skulptur übertragen, daher auch der Titel „Tortenschachtel“ für die Installation. Das Projekt Hack & the City des Wilhelm-Hack-Museums stellt die Frage "Wie können wir als Bürgerinnen und Bürger auf kreative Weise die Entwicklung unserer Stadt mitgestalten? Die Skulptur dient als eine Plattform für alle möglichen Formen von Kunst und Ausdrucksmöglichkeiten, sie es Grafitti, indem etwas darauf geklebt, angemalt etc. wird, alles ist erlaubt, die Ideen haben keine Grenzen. Somit werden die Stadt und der Platz für einen Zeitraum von den Bewohnern und Bewohnerinnen zurück erobert.

(english)

The Berliner Platz in Ludwigshafen has for several years now included disused buildings: a former shopping mall, rechristened the 'Tortenschachtel’ (the cake box) by locals. For three months, the square will host an art exhibition, in which Ludwigshafen citizens are invited to make use of a three by eight meter white construction hoarding for showcasing their work. The closed shape of the architecture will be echoed in the sculptural form, hence the title for the installation: ‘Tortenschachtel’.The project Hack & the City, initiated by the Wilhelm Hack Museum, asks the question: “How can citizens help shape their city creatively” The sculpture serves as a platform for all kinds of artistic expression, ranging from graffiti to painting and collage – anything goes, ideas are not limited. For the life of the project, the square and the city will thus be reclaimed by its inhabitants.


 

Foto: Sandra Koestler
: Foto: Sandra Koestler